Anzeichen und Ursachen von FehlgeburtenVon einer Fehlgeburt spricht man bei einem Schwangerschaftsabbruch vor der 24. Woche bzw. bei einem maximalen Gewicht des Fötus von 500g. Dabei bleiben viele Fehlgeburten unbemerkt, wenn sie in den ersten Wochen der Schwangerschaft auftreten, da man sie leicht mit einer verstärkten oder unregelmäßigen Regelblutung verwechseln kann.
Das häufigste Anzeichen für eine mögliche Fehlgeburt ist eine starke vaginale Blutung. Doch nicht jede Blutung in der Frühphase der Schwangerschaft hat automatisch eine Fehlgeburt zur Folge. Der Frauenarzt kann z. B. anhand einer Ultraschall-Untersuchung feststellen, ob der Fötus noch lebt. Manchmal treten jedoch zunächst keine äußerlichen Anzeichen für eine Fehlgeburt auf, obwohl der Fötus bereits abgestorben ist. Der Fötus bleibt bei diesem so genannten „verhaltenen Abort“ in der Gebärmutter. In der Regel wird diese Form der Fehlgeburt erst bei der Ultraschall-Untersuchung festgestellt. Darüber hinaus gibt es noch die Möglichkeit einer Fehlgeburt durch Infektion. Bei Anzeichen von Fieber oder einer Entzündung ist es auf jeden Fall ratsam den Arzt aufzusuchen. Die Ursachen für eine Fehlgeburt sind vielfältig und können nicht immer zweifelsfrei diagnostiziert werden. Neben genetischen Faktoren, Missbildungen von Gebärmutter oder Fötus, Unverträglichkeit der Antigene des Fötus, akuten und chronischen Krankheiten können auch seelische Belastung und andere externe Faktoren (Unfälle, Umweltgifte, Suchtmittel, etc.) eine Fehlgeburt verursachen bzw. dazu beitragen.
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